Bei der Eröffnung des neuen Festivals für performative Künste widmete sich der brasilianische Choreograf Marcelo Evelin der – von Faszination begleiteten – Angst vor dem Unbekannten.
Eine Komödie um Täuschung und Verwechslung, die 1668 Premiere feierte, über die man aber heute noch lachen kann. Sie wurde später noch von Heinrich von Kleist für die deutsche Bühne adaptiert.
Der Theaterabend „Grenze, die – und ihr tragischer und erhellender Tod“ sagt Grenzen den Kampf an, vor allem denen im Kopf. Nach zwei Aufführungen in der Kartäuserkirche treibt die Grenze Ende Oktober in der Lutherkirche ihr Unwesen.
Im Rahmen der Pluriversale präsentierte das kenianisch-deutsche Jitta Collective mit „Chombotrope“ eine intensive Kampfansage gegen die kulturelle Enteignung Afrikas.
Ob städtische Bühne oder freie Szene, ob avantgardistische Performance oder deftiges Volkstheater: Bei der 17. Ausgabe der Kölner Theaternacht zogen wieder alle Bühnenschaffenden am gleichen Strang.
Das Theater im Bauturm inszeniert mit „Trude Herr oder: Es ist besser, in der Sahara zu verdursten, als in Köln-Lindenthal zu sitzen und auf die Rente zu warten“ eine charmante Komödie und erhebt die kölsche Lebensart zur Lebensphilosophie.
Das Freie Werkstatt Theater inszeniert Highsmiths Klassiker „Mr. Ripley“ als kurzweilige, doch detaillierte Studie seines janusköpfigen Protagonisten.
Und macht den Skandal um das Kongresszentrum World Conference Center Bonn zu einem größtenteils berauschenden Abend.
Der Instandsetzungsbedarf samt Kostenprognosen für die Bonner Bühnen sind ermittelt, nun soll es an die Planungen gehen.
Hajo Tuschy und Jacob Suske holen den Roman von Cervantes auf die Bühne – und rechnen mit dem Theaterbetrieb ab. Spiel-Ekstase garantiert.
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