Romeo Castellucci ergründet in „Folk.“ bei der Ruhrtriennale die Sehnsucht nach der Gemeinschaft.
Gestern stellte die designierte Intendantin sich selbst und ihre zukünftigen Pläne für das Tanzhaus in Düsseldorf vor. Masuch deutete dabei einige „Akzentverschiebungen“ an, will die Strukturen des Tanzhauses aber generell erhalten. Wichtig sei ihr vor allem die Arbeit mit jungen Künstlern.
Der Mensch und sein Artenreichtum sind schier grenzenlos. Ihn nutzt die Fotografin Herlinde Koelbl, seit die gelernte Modedesignerin 1976 mit dieser Arbeit begonnen hat. Das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn zeigt nun eine Retrospektive mit 400 Bildern.
Landschaftsmalerei hat sowohl in Polen als auch in Deutschland eine lange Geschichte. Roman Lipski reiht sich hier mit seinen Malereien ein. Das Polnische Institut in Düsseldorf präsentiert nun eine Schau des Wahl-Berliners.
Mit ihrer Inszenierung „TimeGaps“ gelingt Ilona Pászthy eine intellektuelle Konstruktion mit poetischen Momenten, in denen die Realiät des Körpers nie aus den Augen veloren wird.
Immer mehr Spielstätten der klassischen Musik haben eingesehen: Nur mit ihren angestammten Programmen wird es auf Dauer schwer, sich die Daseinsberechtigung zu erhalten.
Manche Träume bleiben generationenübergreifend erhalten. Charlie Parker, dessen kurzes Leben privat von Drogen und Skandalen geschüttelt wurde und dessen Leichnam von den Ärzten der Obduktion auf 54 Jahre geschätzt wurde – dabei war er erst 34 –, hat sich seinen musikalischen Traum in Paris erfüllt.
Eine der großen Befürchtungen nach „Ruhr 2010“ galt dem kulturellen Ausbluten der Region. Dass nach dem 70 Millionen-Kraftakt des Kulturhauptstadtjahrs nur noch Patienten für die Intensivstation bleiben. Auch wenn es den meisten Institutionen im Ruhrgebiet nicht gut geht, das große Sterben ist ausgeblieben.
„Unter Uns!“ Klingt das nicht wie der Name einer Eckkneipe irgendwo im Rheinland oder in Westfalen? Mit demonstrativer Gemütlichkeit hat das „Generationenprojekt“ aber nichts zu tun, mit dem Silke Z. und ihr Ensemble resistdance nun schon seit Jahren ihr Publikum auf ungewöhnliche Weise unterhalten.
Dortmunds neuer Opernintendant Jens-Daniel Herzog hat ein schweres Erbe angetreten. Dem Haus ist das Publikum über lange Zeit in Scharen weggelaufen. Und der Weg zu neuem Erfolg ist nun beschwerlich.
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