Syrien ist im Kommen, Libyen schon am Abklingen, keine Rolle mehr spielen dagegen Tunesien und Ägypten. Die mediale Berichterstattung im Westen über die sogenannte Arabellion, die Aufstände im arabischen Raum, folgt so zynisch wie gnadenlos den Ausschlägen auf der Richterskala des Novitätenwerts.
Nach zwei Stunden Vorstellung öffnen sich die Türen, das Publikum strömt aus dem Saal, und überall sieht man ein Lächeln auf den Gesichtern. Wie oft kann man diese Beobachtung nach einer Tanzinszenierung machen?
Die neuen Spielregeln hat der alte Eisenstein noch nicht so recht verstanden. Der Krieg ist verloren, und nun will niemand mehr dabei gewesen sein bei der einst so glühenden großdeutschen Hitler-Gefolgschaft.
Die Flammen auf der Hauswand waren ein schlechtes Omen. Als am 18. August die Feuerwehr zu einem Wohnhausbrand nach Bochum-Langendreer ausrückt, endete eine 30 Jahre dauernde Geschichte von Subkultur im Ruhrgebiet. Das Zwischenfall ist von Löschwasser zerstört.
KLAENG ist keine unregelmäßige Pluralbildung des Wortes Klang. Es klingt eher nach Klong, nach Geräusch. Und das Geräuschhafte hat in der Geschichte der Emanzipation der Dissonanz einen sehr hohen Stellenwert.
Zugegeben: Die Fahrt in die Bonner Oper zur Premiere von „Hair“ begann mit gemischten Gefühlen. Würde das legendäre Rock-Musical aus dem Jahre 1967 den Erinnerungen standhalten, die man mit dieser revolutionären Zeit verbindet?
Ein Jahrhundertgenie, das weltbekannt ist. Pablo Picasso (1881-1973) ist der Inbegriff für moderne Kunst: Seine Werke kosten Millionen, niemand stellt seine Bedeutung in Frage, aber alles Unverständnis gegenüber moderner Kunst konzentriert sich auf ihn.
Das Leben ist unüberschaubar geworden. Wir leben in einer Zeit, in der alles in Bewegung ist, Sicherheiten und Lebensversicherungen ins Schwanken geraten. Vergeblich sehnen wir uns nach der Planbarkeit eines Lebensentwurfes, die Unwägbarkeit der Zeitläufte stellt alles in Frage.
„Sie werden etwas erleben, was sie noch nie und wahrscheinlich auch nie mehr erleben können: Das Opernhaus wird nie wieder so leer sein!“ Dieses Versprechen des Regisseurs Nicolas Brieger vor der Premiere der Oper „Krieg und Frieden“ geriet missverständlich. Brieger meinte nämlich nicht das Opernhaus, das sich ja in aktuellen Zeiten so schnell füllt mit alten und...
Japan befindet sich im Fadenkreuz der Katastrophen. Heute sind es die Bedrohungen durch die Natur und die Folgen eines leichtfertigen Umgangs mit der Atomenergie, die das Land in Schockstarre versetzt hat. Eine Epoche hat ihr Ende gefunden. An ihrem Anfang stand ebenfalls eine Katastrophe, der Krieg und das Inferno der Atombombenabwürfe.
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